Fear Pong: Angst + Beerpong?

Erinnert dich der Name des Trinkspiels an ein anderes beliebtes Partyspiel? Doch nicht etwa an Beer Pong? Dann liegst du genau richtig, denn die Grundlage von Fear Pong ist das Trinkspiel Beer Pong.

Was ist gleich nochmal Beer Pong?

Und weil das so ist, soll es erst einmal kurz darum gehen, was Bier Pong ist: Bei diesem Trinkspiel werden auf einen Beer Pong Tisch an jedes Ende ungefähr 10 Bier-Pong Becher zu einem Dreieck geformt. Sie müssen jeweils von dem Mitspieler auf der anderen Tischseite mit zwei Tischtennisbällen getroffen werden. Getroffene Becher müssen ausgetrunken werden.

Es existiert noch die eine oder andere Zusatzregel, zum Beispiel:

  • Werden beide Tischtennisbälle in einen Becher geworfen, müssen drei Becher getrunken werden.
  • Wird ein Becher umgeworfen, muss ein Strafbecher getrunken werden. Der umgeworfene Becher wird mit Wasser gefüllt und wieder ins Spiel gebracht, damit dort wieder ein Ball versenkt werden kann.
  • Sollte es am Ende einen Gleichstand geben, wird eine Verlängerung gespielt – das passiert allerdings nur selten

Hier findest du eine eine ausführliche Beer Pong Anleitung sowie alle Beer Pong Regeln im Detail.

Und dann kommt die Angst (engl. „Fear“) dazu

„Fear“ ist Englisch und heißt ins Deutsche übersetzt so viel wie „Angst“. Und das ist der Faktor, mit dem das eben beschriebene Spiel kombiniert wird: Es müssen nicht nur die getroffenen Becher ausgetrunken werden, sondern der Spieler wird auch noch bestraft.

Beispiel: Dein Gegner trifft mit einem Ball einen deiner Becher. Diesen musst du austrinken. Außerdem musst du zur Strafe noch eine Aufgabe erfüllen und zwei Chilischoten essen.

Natürlich gelten die Strafen ggf. auch für deinen Teampartner, falls ihr in Teams spielt. Und so wird aus Beer Pong das Spiel Fear Pong.

Es gibt keine festgelegten Aufgaben

Für die Strafen gibt es keine festen Regeln und es gibt auch keine festgelegten Strafen. Du kannst dir mit deinen Partygästen also selbst welche ausdenken – oder du schaust im Internet nach Beispielen. Damit du eine erste Ahnung hast, was es für Strafen sein können, ein paar Ideen:

  • Eis in den Kragen legen: Du legst dir ein paar Eiswürfel am Nacken in den Kragen und musst warten, bis sie geschmolzen sind
  • Augenbraue rasieren: Du musst dir eine Augenbraue wegrasieren
  • Orgasmus vortäuschen: Du musst 10 Sekunden lang einen Orgasmus vortäuschen

An diesen Beispielen siehst du, dass auf der Liste alle möglichen „Bestrafungsgrade“ enthalten sein können: Von ein bisschen doof, bis ziemlich peinlich.

Nutze also die Regelfreiheit

Weil die Strafen nicht festgelegt sind, könnt ihr diese Regelfreiheit nutzen und euch überlegen, wie peinlich es werden darf oder soll.

Ihr könnt euch zum Beispiel auch überlegen, ob jeder Mitspieler eine gewisse Anzahl an „Neins“ hat, er also beispielsweise drei Strafen nicht ausführen muss.

Fear Pong: Deutsch noch eher selten

Deutsche Anleitungen für dieses Spiel gibt es bisher eher selten. Deshalb wird dir unser Ratgeber helfen, wenn du etwas über das Trinkspiel erfahren willst, aber der englischen Sprache nicht mächtig genug bist. Es ist sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis du noch weitere Anregungen zu diesem Trinkspiel auch in deutscher Sprache im Internet oder beispielsweise in Apps findest.

Wie viele Personen können überhaupt mitspielen?

Bei dieser Trinkspielkombination aus Beer Pong und Angst spielen am besten 2 oder 4 Personen mit. (Mehr dazu: Trinkspiele zu zweit & Trinkspiele zu viert). Natürlich können es zum Beispiel auch 4 oder 8 sein, wenn immer der Reihe nach verschiedene Mitspieler gerade am Tisch stehen und ihr Glück versuchen.

Damit ist eigentlich nur relativ wichtig, dass die Anzahl der potentiellen Mitspieler durch zwei teilbar ist. Der Rest kann mit ein bisschen Organisation geregelt werden. Ihr seid zu dritt? Dann schau doch mal in die Kategorie Trinkspiele für 3.

Für wirklich große Gruppen eignet sich dieses Spiel jedoch nicht. Übrigens eignet es sich auch eher nicht für draußen, wenn du gerne die komplette Ausrüstung und damit auch den Beer Pong Tisch mitnehmen willst. Da eignen sich andere Trinkspiele für unterwegs deutlich besser.

Fear Pong kaufen – oder selbst kreieren

So kannst du bestimmt auch bald dieses Trinkspiel kaufen, um das es hier geht, also ein fertiges Beer Pong Set, mit dem du und deine Freunde bald einfach drauf los spielen könnt, ohne euch Aufgaben ausdenken zu müssen. Denn nur daran scheitert es bisher. Für Beer Pong kannst du alles, was du brauchst, kaufen:

  • Beer Pong Tisch
  • Beer Pong Becher
  • Tischtennisbälle
  • Bier

Du könntest noch überlegen, ob du dir zum Beispiel die Piccolo App dazu auf dein Smartphone lädst und dann hast du auch schon die Bestrafungen zur Hand.

Warum dieses Trinkspiel so beliebt ist

Trinkspiele sind umso beliebter je einfacher ihre Regeln sind. Kommt dann noch ein gewisser Peinlichkeitsfaktor und damit Schadenfreude hinzu, steht einer hohen Beliebtheit quasi nichts mehr im Weg.

Partyspiele müssen also tendenziell möglichst simpel und möglichst peinlich sein – oder wenigstens eins von beidem. Dann haben sie das Zeug, auf der nächsten Sommerparty gespielt zu werden.

Und weil es eben nicht nur auf das Betrunkensein ankommt, sondern auch die Bestrafungen ein großer Bestandteil des Spiels sind, kommt hier mehr als bei vielen anderen Partyspielen auch die alkoholfreie Variante in Frage. Wenn ihr aus irgendwelchen Gründen kein Alkohol trinken wollt, ersetzt ihr ihn einfach – aber die Aufgaben müssen trotzdem erfüllt werden.

Fear Pong als Beer Pong Saufspiel mit Bestrafungen

Wenn du dich ein bisschen mit dem Thema Trinkspiele auskennst, wirst du die Ähnlichkeit des Namens mit Beer Pong direkt bemerkt haben. Und wenn du noch des Englischen mächtig bist, ist dir das Wort „Fear“ auch direkt ins Auge gesprungen, das mit „Angst“ übersetzt werden kann. Und damit liegt des Rätsels Lösung auch schon auf dem Tisch: Dieses Spiel kombiniert den Trinkspiele-Klassiker Bier Pong mit der Angst vor Bestrafungen.

Wie die Strafen aussehen, ist nicht festgelegt und es gibt eine sehr große Bandbreite zwischen „machbar“ und „megapeinlich“. Ob du dich mit deinen Partygästen absprichst, dass es nicht zu einfach oder zu peinlich werden soll und ob ihr so etwas wie Jokermöglichkeiten einführt, bleibt euch überlassen. Wichtig ist vor allem eins: Der Spaßfaktor muss möglichst hoch sein.

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