Beer Pong Vokabeln und Fachbegriffe

Auch wenn die Regeln von Beer Pong einfach zu erlernen sind, gibt es einige Fachbegriffe, die Beer Pong Neulinge nicht kennen. Doch dass ist keine Schande. Lerne alle Vokabeln kennen, damit du mit den Beer Pong Profis mitreden kannst.

 

Du fragst dich, warum du dich damit befassen sollst?

 

Zum Beispiel, damit du beim nächsten Turnier abräumst!

Air Ball

Als Air Ball wird ein Wurf bezeichnet, der das Beer Pong Spielfeld völlig verfehlt. Der Ball ist dabei entweder zu weit rechts oder links angesetzt oder wird zu lang geworfen. Je nach Regelwerk wird der Air Ball sogar mit der Entfernung eines eigenen Bechers bestraft.  

Arc Shot

Bei Beer Pong werden verschiedene Wurftechniken unterschieden. Der sogennante Arc Shot beschreibt einen Wurf mit besonders hoher Wurfkurve. Das genaue Zielen auf einen speziellen Becher ist bei dieser Technik schwieriger und benötigt mehr Übung. Der Vorteil dieses Wurfs ist die Tatsache, dass der Ball weniger häufig von der Kante aus dem Becher heraus springt. Deshalb vertrauen Profis häufig diesem Wurf. In unserem Blogbeitrag findest du ausführliche Informationen zu dieser Beer Pong Wurftechnik.

Balls Back / Bring Back

Balls Back oder Bring Back bezeichnet beides die gleiche Regel: treffen beide Werfer eines Teams einen Becher des Gegners, dann erhalten sie ihre Bälle zurück und dürfen erneut werfen. Damit wird die hohe Präzision der Würfe zusätzlich zu den enfernten Bechern belohnt. Treffen beide Bälle sogar den gleichen Becher, dann sind drei Becher zu entfernen. Die Balls Back / Bring Back Regel greift zusätzlich. Diese Regel kann beliebig oft hintereinander angewendet werden. 

Bounce

Ein Bounce bezeichnet einen Wurf, bei dem der Ball auf dem Spielfeld aufsetzt. Sobald der Ball das Spielfeld berührt, darf er von dem Verteidigerteam abgewehrt werden. Dies beinhaltet pusten, schlagen, fangen oder jede andere Abwehraktion gegen den Ball. Trifft der Ball jedoch nach einem Bounce den Becher, dann müssen zwei Becher getrunken werden. Damit du dieses Ziel erreichst, sollte man unaufmerksame Momente des Gegners abwarten. Die richtige Ausführung des Bounce Wurfs haben wir in einem Blogbeitrag erklärt.

Ellenbogen-Regel

Eine der wichtigsten Regeln beim Beer Pong ist die Ellenbogen-Regel. Diese besagt, dass der Ellenbogen die Spielfeldgrenze für einen korrekten Wurf nicht überschreiten darf, bis der Ball die Hand verlässt. Diese Regel wird besonders unter erfahrenen Spielers sehr ernst genommen. Ragt der Ellenbogen über das Spielfeld, gilt ein möglicher Treffer nicht. Auch eine Wiederholung ist dann nicht möglich. Die Ellenbogen-Regel stellt den Wettkampf nach den offiziellen Beer Pong Regeln sicher.

Fastball

Alternativ zum Arc Shot ist der Fastball. Der Fastball wird direkt und mit höherer Geschwindigkeit auf den anvisierten becher geworfen. Dadurch ist es in der Regel einfacher, den Becher zu treffen. Jedoch besteht die erhöhte Gefahr, dass der Ball von der Kante aus dem Becher heraus springt. Dieser Wurf wird seltener als der Arc Shot von Beer Pong Profis angewendet. Auch der Fastball wird im Beitrag zu den Wurftechniken beschrieben.

Overtime

Die Overtime greift, sofern ein Team alle Becher des Gegners trifft und im Anschluss der Gegner während der Redemption (siehe weiter unten) ebenfalls alle restlichen Becher trifft. In diesem Fall wird auf beiden Seiten jeweils ein Becher an der Spitze der Pyramide platziert. Anschließend werfen von beiden Teams je ein Spieler auf den letzten Becher. Trifft ein Spieler und der andere nicht, dann endet das Spiel sofort. Das Team mit dem Treffer gewinnt das Spiel.

Redemption / Rebuttal

Die Redemption oder Rebuttal Regel greift, sobald alle Becher eines Teams getroffen wurde. Das Spiel ist in diesem Fall nicht beendet, sondern das vermeintliche Verliererteam erhält beide Bälle. Jeder Spieler darf anschließend solange auf die restlichen Becher der vermeintlichen Gewinnerseite werfen, bis ein Wurf nicht mehr trifft. Werden auf diese Weise alle verbliebenen Becher getroffen, dann geht das Spiel in die Overtime. Sollten nicht alle Becher getroffen werden, hat das Team verloren. Die Redemtion Regel wird nicht durchgeführt, wenn durch das Verteidigerteam mehr Becher entfernt werden müssen, als noch auf dem Tisch verblieben sind.

ReRack

Der ReRack darf während des Spiels einmal pro Team bei eigenem Ballbesitz durchgeführt werden. Dabei wird der Gegner aufgefordert seine Becher nach den Wünschen des Angreiferteams in der Spielfeldpyramide umzupositionieren. Erfahrende Beer Pong Spieler haben für den ReRack Lieblingsformationen einstudiert, um im Anschluss besser zu treffen. Die verschiedenen ReRack Formationen werden in einem ausführlichen Beitrag detailliert vorgestellt und verglichen.

Roll Back

Rollt der Ball auf dem Spielfeld nach dem Wurf zurück in die eigene Hälfte, darf dieser wieder aufgenommen werden. Dies kann beispielsweise eintreten, wenn der Ball von einem Becher oder durch eine Abwehraktion nach einem Bounce abprallt. In diesem Fall spricht man von einem Roll Back. Können die Angreifer den Ball zuerst sichern, darf ein zusätzlicher Trickwurf durchgeführt werden. Als Trickwurf gelten Würfe über den Kopf, durch die Beine oder gegen ausgefallene Hindernisse. Trifft der Trickwurf, muss nur ein Becher entfernt werden.