So werden aus klassischen Gesellschaftsspielen super Trinkspiele

trinkspiel jenga
Quelle: www.geheimshop.de

Es muss nicht immer ein originelles Trinkspiel mit eigenen Regeln sein. Manchmal macht es genauso viel Spaß  einfach die Regeln von schon existierenden Gesellschaftsspielen anzupassen und dies zum Anlass zu nehmen, ein paar mehr Bier als sonst zu trinken. Wir geben euch Tipps und ein paar Anregungen, welche allbekannten Spiele sich besonders gut als Trinkspiel eignen. So werden selbst Klassiker aus eurer Kindheit, wie „Jenga“ oder „Mensch ärgere dich nicht“, auf einmal wieder ganz interessant.

Schnapsgläser versenken

Schiffe versenken ist wohl eines der beliebtesten Spiele, das jeder mindestens einmal in seiner Kindheit gespielt hat. Beim Schiffe versenken tretet ihr gegen einen Gegner an und müsst versuchen – wer hätte es gedacht- die „Schiffe“ auf dem gegnerischen Spielbrett zu versenken. Ersetzten wir jetzt die Schiffe durch Schnapsgläser, wird das Ganze schon viel interessanter. Statt kleiner Plastikschiffe, stehen auf dem Spielfeld jetzt Schnapsgläser. Das Spiel „Schnapsgläser versenken“ gibt es sogar schon als Set zu kaufen, aber ihr könnt es euch auch ganz einfach selber nachbauen. Dazu braucht ihr nur zwei große Pappkartons, die jeweils zu einem Spielfeld umgebaut werden. Einfach in der Mitte knicken und die 10 mal 10 Kästchen großen Pläne draufzeichnen. Am oberen Rand mit Zahlen versehen und an den Seiten mit Nummern. Dann fehlen nur noch die Schnapsgläser eurer Flotte. Natürlich sollten sie gut gefüllt sein, denn immer, wenn der Gegner eines eurer hochprozentigen Schiffe versenkt, muss das Schnapsglas in einem Zug geleert werden. Wie das Ganze dann aussieht, könnt ihr auch hier sehen. 

Jenga: alkoholische Geschicklichkeit

Jenga und Alkohol? Das kann ja nur in einer unterhaltsamen Katastrophe enden. Denn eigentlich geht es beim Klassiker Jenga vor allem um die Geschicklichkeit. Aus einem Turm von hölzernen Klötzchen muss der Reihe nach je ein Spielstein gelöst werden. Dabei darf das Gebilde nicht umfallen. In der alkoholisierten Jenga-Variante muss jeder Spieler, der für den Fall des Turmes verantwortlich ist, ein Schnapsglas auf ex leeren. Je länger gespielt wird, desto lustiger kann das Ganze werden, denn nach ein paar Schnäpsen leidet bekanntlich vor allem die Koordinationsfähigkeit. Um das beschwipste Jenga zu spielen, braucht ihr nur ein klassisches Jenga-Spiel und je ein gefülltes Schnapsglas pro Spieler. Wenn hier kein Jenga besitzt, könnt ihr auch gleich die Trinkspiel-Variante von Jenga kaufen. Das Ganze nennt sich „Drinking Tower“, findet man bei geheimshop und sieht wie auf dem Bild aus.

Bier ärgere dich nicht

Mensch ärgere dich nicht kennt wirklich jeder. Und bestimmt hast du auch noch zu Hause eine verstaubte Version des beliebten Brettspiels herum liegen. Um Bier ärgere dich nicht zu spielen, musst du jedoch auch wieder etwas handwerkliches Geschick beweisen. Nach Vorbild des Original-Spielbrettes, baust du am besten aus Karton ein ähnliches Spielfeld nach. Jedoch sollte es wesentlich größer sein, denn die Spielfelder müssen die Durchmesser eines Bierglases haben. Jeder Spieler bekommt dann ein Bierglas zugeteilt und schon kann es losgehen. Die markierten Gläser (damit sie leicht auseinander zu halten sind) werden mit Bier gefüllt. Wird das eigene Glas dann von einem Gegner an den Start verbannt, muss das Bier ganz geleert werden. Danach wird natürlich wieder ordentlich Bier nachgegossen. Auch muss jeder, der eine Sechs würfelt oder dessen Würfel vom Spielfeld fällt, ein Schnapsglas leeren.  Wegen zu wenig Alkoholkonsum wird sich bei diesem Spiel also wohl kaum ein Mensch ärgern.

Author: Steffen Jecke


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